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Positives Mindset

Unsere Gedanken sind die Grundlage aller unserer Handlungen und Gefühle. Sie steuern unser Verhalten und die Beziehung zu uns selbst und zu den anderen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns unserer Gedanken bewusst sind und diese bewusst und wohlwollend wählen. Mit Hilfe unserer Gedanken erzeugen wir die Welt in der wir leben, und zwar unsere innere und unsere äußere Welt. In welcher Welt möchtest Du leben? Wie soll sie sein? Welche Welt wünschst Du Dir für Deine Kinder, Eltern, Familie und Freunde?

 

Ich bin nicht meine Gedanken. Ich habe meine Gedanken.

Sonnenblumenfeld

Da unser Gehirn neuroplastisch ist, ist es möglich, dass wir unsere Gedanken verändern können, wenn wir es möchten. Es dauert ca. sechs Wochen, bis ein neues Verhalten zur Gewohnheit wird und uns damit weniger anstrengend erscheint, da es nicht mehr unsere ganze Aufmerksamkeit bindet. In der Theorie klingt es ziemlich leicht oder? Und gleichzeitig kann es sein, dass die Praxis anders aussieht. Wir halten an unseren gewohnten Gedanken und Verhaltensweisen fest.

Im Yoga sprechen wir hier von Samsara. Das sind die Gedankenspuren, die sich in unser Gehirn legen und umso dicker werden, je öfter wir sie denken. Das sind die synaptischen Verbindungen unseres Gehirns.

 

Du kannst es Dir so vorstellen, als würdest Du mit dem Fahrrad immer auf dem exakt selben Weg zur Arbeit fahren. Mit der Zeit ist der Weg richtig vertieft und abgesetzt und das Fahrrad fährt schon wie alleine und ohne Mühe diese Strecke. Um einen

anderen Weg zur Arbeit zu fahren, denn es gibt ja nie nur eine einzige Möglichkeit, richtig?, müsstest Du erst Dein Fahrrad aus dieser tiefen, abgesetzten Furche herausheben und auf einen anderen Weg setzen. Das ist erst einmal ein ganz schöner Aufwand und vielleicht ist es auch etwas beängstigend für Dich. Es kann zudem passieren, dass das Fahrrad wieder in seine alte Spur abdriftet, weil es ins Schleudern gerät oder einfach aus Gewohnheit, weil es schon so lange Zeit diesen Weg gefahren ist. Und wenn es erst einmal wieder in dieser tiefen, abgesetzten Furche drinnen ist, dann kostet es wieder Kraft und Mühe, um es dort heraus zu hieven.

 

Zum Glück ist unser Gehirn neuroplastisch. Das heißt, es ist möglich immer wieder neue synaptische Verbindungen zu bilden. Bezogen auf das Fahrradbeispiel heißt es, dass es immer möglich ist, neue Wege zu wählen und dass es einfach Zeit braucht, bis der alte Weg nicht mehr routinemäßig aufgesucht wird. Und eben auch Zeit braucht, bis der neue Weg seinen tiefen Eindruck in uns hinterlassen hat, dass wir ihn unbewusst und bevorzugt ansteuern werden.

Strand

  • Die Yogapraxis kann Dir dabei helfen, auch in schwierigen Asanas die Haltung zu bewahren.
  • Die Meditationspraxis kann Dir behilflich sein, den Lärm in Deinem Inneren wahrzunehmen und zu beobachten.
  • Das Praktizieren von Pranayama kann Dir dabei helfen Dein Nervensystem (den Parasympathikus) zu entspannen, bzw. (den Sympathikus) zu aktivieren.
  • Im Einzelcoaching und auch in den GROWTH Kursen kannst Du Dich mit Deinen Glaubenssätzen auseinandersetzen, die negativen entmachten und sie durch für Dich positive ersetzen.